Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Allgemeine Geschäftsbedingungen für Web- und IT-Dienstleistungen von Christoph Rhabek (Geschäftsbezeichnung lumetronix).
Stand: Juni 2026
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Verträge, Leistungen und Angebote von Christoph Rhabek, Ulschalkgasse 23/3, 2700 Wiener Neustadt, Geschäftsbezeichnung lumetronix (nachfolgend „Auftragnehmer"), gegenüber seinen Kundinnen und Kunden (nachfolgend „Auftraggeber").
Diese AGB gelten gegenüber Unternehmern (§ 1 KSchG) und gegenüber Verbrauchern (§ 1 KSchG). Soweit einzelne Bestimmungen ausdrücklich nur gegenüber Unternehmern oder nur gegenüber Verbrauchern gelten, ist dies entsprechend gekennzeichnet. Zwingende verbraucherschützende Bestimmungen (insbesondere KSchG und FAGG) bleiben unberührt.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
2. Vertragsabschluss und Angebot
Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet sind. Ein Vertrag kommt durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers, durch Gegenzeichnung des Angebots durch den Auftraggeber oder durch Beginn der Leistungsausführung zustande. Mündliche Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Bestätigung (E-Mail genügt).
3. Leistungsumfang und Mitwirkungspflichten
Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Leistungen, die nicht ausdrücklich vereinbart wurden, sind gesondert zu beauftragen und zu vergüten.
Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Inhalte, Texte, Bilder und Zugangsdaten rechtzeitig, vollständig und in geeigneter Form unentgeltlich zur Verfügung. Der Auftraggeber gewährleistet, dass er an den überlassenen Inhalten (insbesondere Texten, Bildern, Logos, Marken) über die erforderlichen Rechte verfügt, und hält den Auftragnehmer diesbezüglich von Ansprüchen Dritter schad- und klaglos. Verzögerungen, die auf eine verspätete oder unvollständige Mitwirkung des Auftraggebers zurückzuführen sind, gehen nicht zulasten des Auftragnehmers.
4. Preise und Zahlung
Es gelten die im Angebot bzw. in der Auftragsbestätigung genannten Preise. Sämtliche Preise verstehen sich, soweit nicht anders angegeben, zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer in Höhe von derzeit 20 %.
Die Abrechnung erfolgt mittels Honorarnote (Rechnung). Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Der Auftragnehmer ist berechtigt, angemessene Anzahlungen sowie Teilrechnungen für bereits erbrachte Leistungen zu legen.
Zahlungen erfolgen auf folgendes Konto:
- Kontoinhaber: Christoph Rhabek
- Bank: Raiffeisenbank NÖ-Wien
- IBAN: AT40 3200 0010 1146 7057
- BIC: RLNWATWW
Bei Zahlungsverzug gegenüber Unternehmern werden Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe gemäß § 456 UGB verrechnet; gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Verzugszinsen gemäß § 1000 ABGB. Der Auftragnehmer ist berechtigt, im Verzugsfall die Kosten zweckentsprechender Mahn- und Betreibungsmaßnahmen zu verlangen.
5. Hosting- und Domain-Jahrespakete
Werden Hosting- und/oder Domainleistungen vereinbart, gilt – sofern nicht anders vereinbart – eine Mindestvertragslaufzeit von einem Jahr (Jahrespaket). Die Verrechnung erfolgt im Voraus für die jeweilige Vertragsperiode.
Das Vertragsverhältnis verlängert sich automatisch um jeweils ein weiteres Jahr, sofern es nicht von einer der Parteien unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 4 Wochen zum Ablauf der jeweiligen Vertragsperiode in Textform (z.B. E-Mail) gekündigt wird. Bereits im Voraus bezahlte Entgelte für eine begonnene Vertragsperiode werden nicht rückerstattet.
Für die Registrierung und Verwaltung von Domains gelten ergänzend die Vergabe- und Registrierungsrichtlinien der jeweils zuständigen Vergabestelle (z.B. nic.at für .at-Domains). Der Auftragnehmer übernimmt keine Gewähr dafür, dass eine gewünschte Domain verfügbar ist oder dauerhaft zugeteilt bleibt.
6. Termine und Fristen
Genannte Liefer- und Leistungstermine sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich schriftlich als verbindlich vereinbart wurden. Die Einhaltung von Terminen setzt die rechtzeitige und vollständige Erfüllung der Mitwirkungspflichten des Auftraggebers voraus. Ereignisse höherer Gewalt und sonstige vom Auftragnehmer nicht zu vertretende Umstände verlängern Fristen angemessen.
7. Urheber- und Nutzungsrechte
Alle vom Auftragnehmer erstellten Werke (insbesondere Designs, Layouts, Grafiken, Quellcode, Konzepte und Texte) sind urheberrechtlich geschützt. Der Auftragnehmer räumt dem Auftraggeber an den vertragsgegenständlichen Werken die zum vereinbarten Zweck erforderlichen Nutzungsrechte ein.
Der Übergang bzw. die Einräumung der Nutzungsrechte erfolgt erst nach vollständiger Bezahlung des vereinbarten Entgelts. Bis zur vollständigen Bezahlung bleiben alle Rechte beim Auftragnehmer.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, die erbrachten Leistungen mit einem dezenten Urhebervermerk (z.B. „erstellt von lumetronix") zu versehen sowie das erstellte Werk zu Referenz- und Eigenwerbezwecken zu nennen und abzubilden, sofern der Auftraggeber dem nicht aus berechtigten Gründen widerspricht.
8. Gewährleistung
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen. Der Auftragnehmer leistet Gewähr dafür, dass die erbrachten Leistungen zum Zeitpunkt der Übergabe den vereinbarten Eigenschaften entsprechen.
Gegenüber Unternehmern gilt: Offenkundige Mängel sind binnen 14 Tagen ab Übergabe schriftlich zu rügen, andernfalls gilt die Leistung als genehmigt; die Beweislastumkehr des § 924 ABGB wird ausgeschlossen. Gegenüber Verbrauchern bleiben die gesetzlichen Gewährleistungsfristen und Beweislastregeln unberührt.
Der Auftragnehmer übernimmt keine Gewähr dafür, dass Software, Skripte oder Inhalte in allen Browser-Versionen, Endgeräten oder bei künftigen technischen Änderungen Dritter fehlerfrei funktionieren. Die laufende Wartung und Aktualisierung ist nicht Bestandteil der Erstellungsleistung, sofern nicht gesondert vereinbart.
9. Haftungsbeschränkung
Der Auftragnehmer haftet nach den gesetzlichen Bestimmungen für Schäden, die er vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht hat sowie für Personenschäden. Gegenüber Unternehmern ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen; in diesem Fall ist die Haftung für Sach- und Vermögensschäden überdies der Höhe nach auf das vereinbarte Auftragsentgelt begrenzt. Die Haftung für entgangenen Gewinn, Folgeschäden, Datenverlust und mittelbare Schäden ist gegenüber Unternehmern ausgeschlossen.
Gegenüber Verbrauchern gelten die vorstehenden Haftungsbeschränkungen nur insoweit, als sie nach zwingenden verbraucherschutzrechtlichen Bestimmungen (insbesondere KSchG) zulässig sind.
Der Auftraggeber ist für die regelmäßige Sicherung seiner Daten selbst verantwortlich. Eine Haftung für Datenverlust besteht nur, soweit der Auftraggeber sichergestellt hat, dass die Daten durch eine angemessene Datensicherung reproduzierbar sind.
10. Datenschutz
Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Einzelheiten zur Verarbeitung personenbezogener Daten auf der Website entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung. Soweit der Auftragnehmer im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten im Auftrag des Auftraggebers verarbeitet, wird erforderlichenfalls ein Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO abgeschlossen.
11. Gerichtsstand und anwendbares Recht
Es gilt ausschließlich österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts und des UN-Kaufrechts (CISG).
Für Streitigkeiten mit Unternehmern wird als ausschließlicher Gerichtsstand das sachlich zuständige Gericht in Wiener Neustadt vereinbart. Für Verbraucher gilt der gesetzliche Gerichtsstand; ein Verbraucher kann nur vor den Gerichten geklagt werden, in deren Sprengel sein Wohnsitz, gewöhnlicher Aufenthalt oder Ort der Beschäftigung liegt (§ 14 KSchG).
12. Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung gilt jene wirksame und durchführbare Regelung als vereinbart, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung möglichst nahekommen. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Klausel mit der Maßgabe, dass eine geltungserhaltende Reduktion ausgeschlossen ist, soweit dies nach § 6 KSchG erforderlich ist.